„Ich gebe auf“ – „Ok, warum?“ - Berichte von der Stadtmeisterschaft 2025

Dieses Jahr findet die Stadtmeisterschaft in einem anderen Format statt, gespielt wird von Freitag bis Sonntag in einem 5-Runden-Turnier. Bei Erwachsenen und Schülern gibt es eine große Beteiligung und schon jetzt einige Sätze für die Ewigkeit von Thanh Hai Stephan

Wie bereits auf der Jahreshauptversammlung angekündigt (s. Bericht), sollte die Stadtmeisterschaft in diesem Jahr probeweise in einem anderen Format stattfinden. Grund hierfür waren die geringere Beteiligung und immer öfter auftretende Schwierigkeiten bei den zugelosten Partnern, einen einheitlichen Termin zum Spielen auszumachen. Gleichzeitig wurde die Forderung laut, diese Wichtige Gelegenheit um Langzeitpartien im Hinblick auf Turniere zu üben, nicht untergehen zu lassen.

Sofort fanden sich Freiwillige, die bereit waren, für die Organisation eines solchen Ereignisses Verantwortung zu übernehmen. Der Termin für das Austragungs-Wochenende wurde zusammen mit der Ausschreibung frühzeitig an den Vereinsabenden, auf der Website und in der WhatsApp-Gruppe beworben. Ziel war es, eine Veranstaltung zu schaffen, die auch Raum für Interaktion und sozialen Austausch bietet. So bestehen zahlreiche Gelegenheiten zur gemeinsamen Partie-Analyse, zum Plaudern und Essen.

Gespielt werden 2 separate Turniere: Die Erwachsenen mit integrierter Jugend (U14 und aufwärts), sowie die Schüler (U12 und darunter). Während Erstere drei Tage am Brett verbringen dürfen, findet das Schüler-Turnier am Samstag statt um der kürzeren Bedenkzeit und der generell schnelleren Spielweise der „jungen Wilden“ Rechnung zu tragen.

Erwachsene und Jugend

Am Freitagabend gaben Oliver Mönius und Thanh Hai Stephan die Bretter zur ersten Runde frei. Die Teilnehmerliste hatte sich bis zuletzt noch verändert, Schachfreund Tassilo Hein und Felix Stier können leider nicht mitspielen, dafür meldeten sich Horst Schulz und Martin Lenz noch kurzfristig an. Eine Besonderheit war die verlängerte Karenzzeit in der ersten Runde für die Schachfreunde, welche aus beruflichen Gründen am Freitagabend erst später antreten konnten.

Das Teilnehmerfeld ist gemischt, in der Startrangliste führen Lukas Schulz und Michael Brunsch, sowie Tobias und Holger Schwarzmann, doch auch Christof Munz, Konstantin Gebhardt und die Brüder Daniel und Jason Kern mischen mit. Letztere, ebenso wie Valentin Rudloff, spielen in der Gruppe der Erwachsenen mit, kämpfen aber untereinander um den Titel des Jugend-Stadtmeisters. Auch der Titel des Senioren-Stadtmeisters wird vergeben werden, ebenso wie diverse Rating-Preise.

Die Ergebnisse können von Interessierten über chess-results.com https://s3.chess-results.com/tnrWZ.aspx?lan=0&tno=1215450 verfolgt werden.

Das Zitat im Titel dieses Berichts stammt aus einer Partie der 2. Runde, von Valentin Rudloff, der aufgrund eines Fehlers eine Leichtfigur verlor und daraufhin die Partie beenden wollte, was sein Gegner Martin Lenz nicht sofort befürwortete, den Punkt dann dennoch dankend annahm.

Schüler

Sechs Nachwuchs-Schach-Champions traten Samstagmorgen zum Schüler-Turnier an, im Schlepptau ihre geduldigen Eltern. Geplant war, die 5 Runden über den gesamten Samstag zu strecken, aufgrund einer „effizienten“ Spielweise gelang es den Teilnehmenden jedoch, den Zeitplan deutlich zu komprimieren. Langweile kommt trotzdem nicht auf, das Rahmenprogramm lockt mit Ballspielen, Snacks und einem kurzen Besuch bei den wartenden Müttern und Vätern. Auch die Aussicht auf das Mittagessen – vom Schachclub gesponsert – animiert zum Durchhalten. Auch hier finden sich die Ergebnisse im Internet unter https://s3.chess-results.com/tnrWZ.aspx?lan=0&tno=1220802

 

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